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Birdwatching-Radtour am Bodensee

Radtour
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Internationale Bodensee Tourismus GmbH
  • Birdwatching am Bodensee
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    Foto: NABU-Naturschutzzentrum Federsee
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    Foto: CC BY-ND, NABU Naturschutzzentrum Federsee
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    Foto: , CC BY-ND, REGIO Konstanz-Bodensee-Hegau
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    Foto: Internationale Bodensee Tourismus GmbH
Karte / Birdwatching-Radtour am Bodensee
150 300 450 600 750 m km 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200
Wetter

Den Vögeln auf der Spur: Auf einer Radtour durch die Vierländerregion Bodensee lassen sich alle Naturschutzgebiete und Beobachtungspunkte bequem kombinieren. 

204,2 km
14:07 h
150 hm
180 hm

Jedes Jahr begibt sich eine riesige Anzahl an Vögeln auf Wanderschaft, um den Winter in wärmeren Gefilden zu verbringen. Der Bodensee ist dabei für Tausende von ihnen Dreh- und Angelpunkt. In den Naturschutzgebieten des Bodensees leben über 300 Vogelarten oder schöpfen ihre Kraft dort für die Weiterreise in den Süden. Diese Radtour führt zu den schönsten Beobachtungspunkten in den Naturschutzgebieten am deutschen, schweizerischen und österreichischen Bodenseeufer. Einen Abstecher wert ist auch der Besuch des Naturschutzgebietes Federsee in Oberschwaben, welches von seinem 1,9 km langen Steg optimale Voraussetzungen zur Vogelbeobachtung in der Moorlandschaft bietet.

Autorentipp

Die fazienierende Natur ist nur ein Argument für diese Tour. Rund um den See gibt es Museen von Weltrang, Schlösser und Gärten, Bergbahnen und jede Menge Bäder. Unser Tipp ist deshalb: Zeit nehmen und genießen!

outdooractive.com User
Autor
Internationale Bodensee Tourismus GmbH
Aktualisierung: 30.01.2019

Höhenlage
478 m
394 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Der Radweg bietet keine besonderen Sicherheitsrisiken.

Ausrüstung

Ein Fernglas und genügend Zeit sind neben einem verkehrstaugliches Fahrrad und Radausrüstung empfehlenswert.

Weitere Infos und Links

Die Radtour verläuft zu großen Teilen entlang des durchgängig ausgeschilderten Bodensee-Radweges.

Start

Konstanz Bahnhof (397 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.658788, 9.176790
UTM
32T 513274 5278392

Ziel

Konstanz Bahnhof

Wegbeschreibung

Etappe 1: Westlicher Bodensee (ca. 30 km)

Unweit von Konstanz, wo der Obersee in den Untersee übergeht, liegt das Naturschutzgebiet "Wollmatinger Ried-Untersee-Gnadensee". Abseits der Badeurlauber und in Reichweite der Weltkulturerbe-Insel Reichenau lassen sich die Vögel aus nächster Nähe beobachten. Das Wollmatinger Ried verfügt über eine Größe von 774 ha und ist damit das größte Naturschutzgebiet auf deutscher Bodenseeseite. Das Gebiet beheimatet mehr als 290 verschiedene Vogelarten. Lohnenswert ist ein Besuch des neu erbauten NABU Naturschutzzentrums, das Führungen und umfangreiche Informationen zur Flora und Fauna anbietet.

Weiter gehts entlang des Bodensee Radweg bis hin zur Halbinsel Mettnau. Ein Teich, welcher bei Aufschüttungsarbeiten entstand, hat sich die Halbinsel zu einem der regional bedeutendsten Brutgebiete für Wasservögel entwickelt. Wer noch mehr über die heimische Vogelwelt erfahren will, steigt vom Sattel und macht sich zu Fuß auf den 6km langen Life Pfad Mettnau. Der Naturerlebnispfad führt vom Mettnauturm bis zum NaturFreundehaus Markelfingen und vermittelt an 19 Stationen Wissenswertes über die Vogelwelt am Bodensee.

Von der Halbinsel Mettnau geht es weiter in Richtung Möggingen zum Max-Planck-Institut für Ornithologie. Im Hennhouse, einem interaktiven Medienraum, werden Besucher selbstständig und ohne vorherige Anmeldung über die weltweiten (Forschungs-)Projekte des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Form von Filmen und Slideshows informiert. 

Nach weiteren 6 Kilometern wird Bodman-Ludwigshafen mit zahlreichen (radlerfreundlichen) Unterkünften erreicht.

Etappe 2: Bodman-Ludwigshafen - Friedrichshafen (45 km)

Auf dem Bodensee-Radweg geht es weiter in Richtung Uhldingen-Mühlhofen,  wo sich die rekonstruierten Pfahlbauten aus dem Wasser emporheben. Von dort geht es entlang des Bodensee Radweges vorbei an Meersburg, Hagnau und Immenstaad bis hin nach Friedrichshafen. Hier hat der Luftriese Zeppelin seine Wurzeln und ist im Zeppelinmuseum zu ergründen. 

Etappe 3: Friedrichshafen - Bregenz (35km)

Kurz nach Friedrichshafen erreicht man die kleine Ortschaft Eriskirch. Das dort liegende Eriskircher Ried gilt als größtes Naturschutzgebiet des nördlichen Bodenseeufers. Von der Rotachmündung bei Friedrichshafen bis zur Schussenmündung bei Langenargen erstreckt sich das renommierte Gebiet. Die bis zu einem Kilometer breite Flachwasserzone ist der Lebensraum von zahlreichen Tieren und Pflanzenbeständen. Darüber hinaus laden zwei Beobachtungsplattformen zum Erkunden und Verweilen ein.

Anschließend führt die Tour entlang des nördlichen Bodenseeufers, vorbei an Lindau, über die österreichische Grenze bis nach Bregenz. Bleibt man immer am Ufer des Bodensees, gelangt man automatisch zur großen Festspielbühne, die im Hochsommer die Tore für alle Musikliebhaber öffnet.

Etappe 4: Bregenz - Arbon (35 km)

Bregenz zurückgelassen geht es nun weiter zum Rheindelta, das artenreichste Naturschutzgebiet Vorarlbergs. Weit über 300 Vogelarten nutzen die günstigen Flachwasserbereiche und Schlickflächen zum Rasten und zur Nahrungsaufnahme. Auch die angrenzenden Feuchtwiesen, Röhrichten und Auwäldern bieten einen guten Brutplatz für seltene und bedrohte Arten. Ein besonderer Tipp für Vogelliebhaber ist das Hotel am See in Hard. Mit monatlich abwechselnden Specials sowie einer eigens entwickelten Birdwatching-App bringt das Hotel seinen Gästen das Naturschutzgebiet Rheindelta näher.

Die Grenze in Gaißau überquerend hat man wieder schweizer Boden unter den Rädern. Der Uferweg führt vorbei an Rorschach, bis hin nach Arbon.

Etappe 5: Arbon - Konstanz (30km)

Folgt man dem Schweizer Bodenseeufer, gelangt man nach Romanshorn, das mit seinem gemütlichen Hafenbereich zum Einkehren und Verweilen einlädt. Romanshorn markiert aber auch die sogenannte "Seetaucherstrecke" - das Oberseeufer zwischen Romanshorn und Münterlingen. Die Seetaucherstrecke hat zwar keinen Schutzstatus, ist aber von nationaler Bedeutung für Durchzugs- und Überwinterungsgäste. Hier können besonders gut Vogelarten beobachtet werden, die zur Überwinterung tiefe, nährstoffarme Gewässer bevorzugen. An Romanshorn vorbei überquert man schließlich in Kreuzlingen wieder die deutsche Grenze nach Konstanz.

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Unser Zusatztipp für Vogelliebhaber: Der Federsee in Oberschwaben

» Mit dem Zug: Friedrichshafen - Federsee - Friedrichshafen (Fahrzeit 1 Stunde)

Ein weiteres Birdwatching Highlight am Bodensee ist der Federsee in Bad Buchau. Mit dem Regio Express gelangt man stündlich von Friedrichshafen nach Bad Schussenried, von dort geht es weitere 15 Minuten mit dem Bus 272 bis zu Haltestelle Hauptstrasse, Bad Buchau. Nach 20 Minuten Fussweg erreicht man das Naturschutzgebiet. Das Federseemoor ist mit seinen natürlichen Lebensbedingungen ein Paradies für bislang 271 nachgewiesene Vogelarten. Nicht nur der See selbst ist Rastplatz bedeutender Zug- und Wasservögel: Im sogenannten Schilfgürtel", welcher den gesamten See an manchen Stellen hunderte Meter weit umsäumt, finden die Vögel Nahrung, Brutmöglichkeiten, Versteck und geschützte Schlafplätze.

» Mit dem Fahrrad:

Alternativ kann die Route bis hin zum Federsee natürlich auch mit dem Fahrrad absolviert werden. Dafür sollten ca. drei bis vier Tage eingerechnet werden. Die oben beschriebene Tour kann folgendermaßen ausgebaut werden:

Bodman-Ludwigshafen - Deggenhausertal (35km)

Von Bodman-Ludwigshafen folgt man dem oben beschrieben Weg nach Uhldingen-Mühlhofen. Von dort führt ein Weg vorbei an zahlreichen kleinen Weihern und Seen bis zum Schloss Salem. Die einst mächtige Abtei der Zisterzienser gehört zu den schönsten und sehenswertesten Kulturdenkmälern der Bodenseeregion. Nach dem kulturellen Höhepunkt dieses Streckenabschnitts folgen wir der Straße weiter bis in das Deggenhausertal. 

Deggenhausertal - Bad Saulgau (45 km)

Entlang des schwäbischen Bäderradweges geht es weiter durch das hügelige Bodenseeumland. Durch Wilhelmsdorf führt die Tour am Pfrunger Ried entlang durch eines der größten Hochmoore Süddeutschlands in Richtung Norden. Ab Riedhausen radeln wir durch das Walder Holz, einem schönen Stück Natur in Oberschwaben. Nach einem kurzen Wegstück erreichen wir die Stadt Bad Saulgau. Die historische Altstadt mit ihren restaurierten Fachwerkhäusern und dem sehenswerten Stadtmuseum lädt zu einem Bummel durch die schmalen Gassen ein. Damit wir uns von den Anstiegen vom Bodensee ins Oberschwäbische erholen können, empfiehlt sich ein wohltuendes Bad im schwefelhaltigen Thermalwasser der Sonnenhof-Therme.

Bad Saulgau - Federsee - Aulendorf (35 km)

Von Bad Saulgau geht es zunächst weiter in Richtung Bad Buchau. Von dort aus erreicht man  das Naturparadies zu Fuß. Der 1,9 km lange Federseesteg ist die einzige Verbindung vom Ufer zur Wasserfläche. Ohne seine Bewohner zu stören ermöglicht der Steg direkten Kontakt zur Natur und damit einmalige Beobachtungsvoraussetzungen. Weiter führt der Bäderradweg vorbei am Zellersee, entlang nach Otterswang. Von Otterswang führt der Weg direkt nach Aulendorf, dem nächsten und somit letzten Ort dieser Etappe. Ein Besuch des vollständig restaurierte Schloss Aulendorf mit dem Spielzeugmuseum lohnt sich hier.

Aulendorf - Friedrichshafen (45 km)

Von Aulendorf verlassen wir den Bäderradweg in Richung Ravensburg. Nach kanpp 25 km erreicht man die ehemalige Freie Reichsstadt. Der zentral gelegene Marienplatz ist der ideale Ausgangspunkt, um die "Stadt der Türme und Tore" zu erkunden. Weiter geht die Tour entlang des Flusses Schussen bis hin nach Friedrichshafen. Von dort aus kann die oben beschrieben Tour forgesetzt werden.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Anreise mit dem ÖPNV ist vielerorts möglich, je nach dem, wo man starten möchte. Zum Ausgangspunkt Konstanz fahren regelmäßig Züge von Stuttgart, Karlsruhe, Schaffhausen, Zürich, Stockach, Friedrichshafen, Weinfelden u.v.m.

Anfahrt

Von der A81 kommend folgt man der B 33 ab Kreuz Hegau Richtung Konstanz.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Strecke
204,2 km
Dauer
14:07 h
Aufstieg
150 hm
Abstieg
180 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit faunistische Highlights

Statistik

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